Massivholz aus regionalen, verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern verbindet Robustheit mit niedriger grauer Energie. Furniere sparen Ressource bei gleicher Optik, erfordern jedoch emissionsarme Träger. Altholz senkt Emissionen deutlich und erzählt starke Geschichten. Achten Sie auf Trocknung, Restfeuchte, Formaldehydarme Klebstoffe und nachvollziehbare Herkunft. So bleibt das Material formstabil, gesundheitsverträglich und wertvoll, auch wenn es später demontiert, überarbeitet oder in anderer Nutzung weitergeführt wird.
Recyclingaluminium mit hohem Sekundäranteil, Stahl aus Elektroofenprozessen und regional gewonnene Natursteine reduzieren Transport- und Herstellungsenergie. Definieren Sie Schraub- statt Klebeverbindungen, um spätere Zerlegung zu ermöglichen. Prüfen Sie Oberflächenbehandlungen auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit. Durch eindeutige Kennzeichnung und Dokumentation bleiben Materialien werthaltig im Kreislauf. So entsteht eine Innenarchitektur, die Schönheit mit messbarer Ressourceneffizienz und planbarer Wiederverwendung verbindet.
Textilien aus Naturfasern oder recycelten Garnen, emissionsarme Farben und lösemittelarme Kleber verbessern Raumluft und Gesundheit. Achten Sie auf VOC-Grenzwerte, Greenguard, Blauer Engel oder EU-Ecolabel. Prüfen Sie Abrieb, Reinigbarkeit und Reparaturfähigkeit, damit Produkte länger im Einsatz bleiben. Klare Spezifikationen und Protokolle für Verarbeitung sichern, dass Laborwerte auch auf der Baustelle erreicht werden und Nutzer wirklich profitieren.
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